Team Espoir an der J70 Winter Series in Monaco...
Im Herbst fand sich ein Team um Beat und Hans-Jörg zusammen, um an der Monaco Sportboats Winter Series teilzunehmen. Diese Regattaserie umfasst vier Wochenende durch die Wintermonate. Jeweils anfangs November, Dezember, Februar und März findet eine Regatta über drei Tage statt. Neben Beat und HaJö segeln Afina, Werner und Raphael auf dem Boot. Werner wurde im November von Iwan vertreten. Zur Vorbereitung waren wir für einige Trainings auf dem Zugersee unterwegs.
Am ersten Regattatag im November erwartet uns ein steiler Einstieg. Mit gutem, drehenden Wind und respektablen Wellen waren wir als Team und insbesondere Raphi als Steuermann ziemlich gefordert. Die Starts waren die erste Herausforderung. Rechtzeitig an der Linie wurde dank der digitalen Unterstützung des Vakaros-Systems zwar vereinfacht, aber mit richtiger Geschwindigkeit über die Linie bei Null war es so eine Sache. Wir verloren uns jeweils im Feld der 23 startenden J70 und landeten konstant am Ende des Feldes.
Nach dem harzigen Start am Freitag wurde wenigstens das Wetter am Samstag und Sonntag besser und wir konnten in kurzen Hosen segeln. Das Highlight war der einzige gelungene Start, welcher uns als drittes Team an die erste Luvboje brachte. Leider konnten wir diesen Rang deutlich nicht ins Ziel bringen. So beendeten wir den ersten Act nach acht gesegelten Läufen auf Platz 19 von 23 Booten.
Die Wetterprognosen für den zweiten Act vom 5.-7. Dezember versprachen leichte Winde und milde Temperaturen. So packten wir wieder die kurzen Hosen ein. Für diesen Act hatten sich 28 Boote gemeldet. Mit den leichteren Winden und weniger Wellen kamen wir deutlich besser zurecht. Mit den Erfahrungen aus dem ersten Act konnten wir die Abläufe und Kommunikation im Team weiter optimieren. Dies zeigte sich sowohl bei den Starts, die besser gelangen, als auch bei den Resultaten. Wir erreichten einen 10. und 12. Rang. Wir segelten fünf Läufe, drei davon am Samstag vor dem Mittag. Am Sonntag wurde der einzige Lauf kurz vor der Luvtonne abgeschossen, der Wind schlief ein. So wasserten wir bei milden Temperaturen die Boote aus und parkierten diese bis zum Act III im Februar. Wir beendeten den zweiten Act zufrieden nach fünf gesegelten Läufen auf Platz 18 von 28 Booten.
Der Yacht Club Monaco führt diese Anlässe mit grossem Engagement durch und umsorgt die Seglerinnen und Segler mit Apéros und Abendessen im Clubhaus. Im Dezember wurden auch noch Preise für die originellsten Weihnachtspullover vergeben.
Natürlich gehört auch das Erleben der Stadt Monaco dazu. Diese zeigte sich von ihrer besten Seite. Sündhaft teure und exklusive Autos oder die opulente Weihnachtsdekoration liessen uns staunen.