Yacht Club Zug

Missglückter Saisonauftakt für unser Swiss Sailing League Team in Lugano

Am letzten Wochenende hat der erste Act für das Team vom Yacht Club Zug, im Rahmen der Swiss Sailing League, stattgefunden. Mit dem 10. Schlussrang sind wir natürlich unzufrieden und auch enttäuscht. 
Folgendes Team hat den YC Zug in Lugano vertreten: An der Pinne Steuermann Silvan Bohren (Nr.1), Urs Oldani Taktiker und Grossegel Trimm (2), Axel Infang Fock und Genaker Trimm (3), Markus Bohren Genaker setzen und bergen (4). Die Positionen sind mit Absicht etwas ausführlicher beschrieben, damit die Mitglieder des YC Zug und Segelinteressierte, welche keine Erfahrungen mit Regatten haben wissen, wie die Jobs auf unserer Joy oder anderen Regattaschiffen aufgeteilt werden.



Zur Vorbereitung ging ein Teil des Teams bereits im Februar in Monaco (Bericht) und im April in Lindau an den Start. Weitere Trainings haben wir auf dem Zugersee absolviert. Die dabei im Vorfeld erzielten Resultate stimmten uns nicht gerade zuversichtlich für die bevorstehende Aufgabe.

Lugano präsentierte sich als guter Gastgeber. Wind- und Wetterverhältnisse ermöglichten für alle Teams neun meist faire Wettfahrten. Unsere Manöverabläufe verbesserten sich zusehends. Für eine Verbesserung in der Rangliste reichte dies jedoch nicht mehr. Die nächsten beiden Teams, welche diese Aufgabe für den Club übernehmen werden, sind dann weit aus erfahrener und eingespielter.
Zu erwähnen ist, dass dieses Jahr an allen drei Liga Acts, andere Teams für den YC Zug am Start sein werden. Die Stossrichtung ist klar wir wollen, dass die Basis im YC Zug erweitert wird. 
 
Fazit: Es war letztlich kein guter Entscheid, dass der unerfahrenste Steuermann gleich zu Beginn der Saison mit einer Crew, die nicht harmonierte, an den Start gehen musste. Hierzu eine kleine Anekdote: Mein Job ist normalerweise die Pinne (1) oder ich mache die Taktik (2). Als Nummer 4 war ich nun zuständig, dass der Genaker nach dem runden der Luv-Boje rasch und ohne Zwischenfall gesetzt wird. Da ich aber wie sonst gewohnt geistig und verbal voll die taktischen Aufgaben mitspielte, war ich im entscheidenden Moment nicht bereit den Genaker zu setzen. Das kostet uns den zweiten Platz im ersten Rennen.

Trotz allem hat sich der Ausflug nach Lugano gelohnt.
Keine Frage wir kommen wieder!

Für das Team Markus Bohren