, Infang Axel

Absegeln

Wackere Teilnehmer in 9 Booten am Absegeln

Das Absegeln wurde, wie schon letztes Jahr, mit zeitversetzten Startzeiten, errechnet aus den jeweiligen  >>Yardstickzahlen der Boote, durchgeführt. Im Skeepermeeting wurde der Modus erklärt und jedem Boot seine individuelle Startzeit bekanntgegeben.  Die jeweilige Startzeiten lagen dann für die verschiedenen Bootstypen zwischen 12:46 und 13:16. Ziel war es eine Wendemarke zu runden und wieder zurückzusegeln. Die Start- sowie die Zielbegrenzung wurde zwischen den Fahnenmasten der Hafenmole und der fixen roten Boje vor der Mole definiert. Ziel des Zeitversetzten Starten ist, dass theoretisch alle Boote zur selben Zeit ins Ziel kommen und die Einlaufreihenfolge direkt die Rangliste ergibt, trotz sehr verschiedener Bootstypen.

Somit brauchte es nur noch die Wendemarke, die Höhe Böschi ca. 600 Meter vor dem Ufer gesetzt wurde. Gegen Cham war noch das Regattafeld des Low Budget Race vom Segel Club Cham am regattieren was wir ein wenig in Distanz halten wollten. Damit ergab sich eine Schenkellänge von 1.3 sm das heisst ein Kurs von 2.6 sm. Mit einer angenommenen Bootsgeschwindigkeit, gleichbleibenden Wind und ein wenig Glück sollte dies dann eine Segelzeit von 90 min für die Boote mit Yardstick 100 ergeben.

Der Wind am Start war vielversprechend wenn auch recht schwach. Während der Regatta drehte er dann aber doch einige Male und wurde zunehmend schwächer, was die ganze Sache nicht einfach machte und vielleicht auch das Quäntchen Glück halt auch eine Rolle spielte.

Nichtsdestotrotz gab es wieder wie letztes Jahr einen spannenden Zieleinlauf nach ein wenig mehr als 90 min. Die ersten 3 Boote alle innerhalb weniger als 2 Minuten, siehe Foto. Offensichtlich am besten kam Bruno Oldani auf der Surprise mit den Bedingungen zurecht und gewann somit das Absegeln Race. Gratulation! Kurze Zeit später Felix Koch auf der Sunbeam und nur Sekunden später unsere Präsidentin mit Beat Stocker. Für die, die es noch genau Wissen möchten:  >> Teilnehmer- und Rangliste  und  >>Link zu den Foto.

Nach Einlaufen haben wir die Fahne des YCZug eingezogen, begleitet vom Fahnenmarsch - gespielt von Beat. Etwas wehmütig haben wir auf die Saison zurückgeblickt, windig war sie und hat uns viele schöne Stunden auf dem Wasser gebracht. Alles in allem ein würdiger Saisonabschluss. Im Clubhaus wartete dann, unter Einhaltung der nötigen Regeln, eine heisse Gerstensuppe auf die Teilnehmer. Liebevoll zubereitet wurde sie von Heidi Streuli der Mutter unserer Präsidentin. Vielen Dank auch Ihr. Dies lässt einen daran Erinnern, dass es Zeiten gab wo es Gang und Gäbe war, dass im Clubhaus gekocht wurde. Schön!

Axel