, Claudia Streuli

Rigi-Anker 2020, Neue Gesichter und Bewährtes

Rang 1 und 2 belegten Boote vom Yachtclub Zug, Rang 3 ging nach Immensee

Mehr oder weniger pünktlich fanden sich drei Schiffe um 10.00 Uhr zum Muri-Kurt Schlepp nach Arth ein; die anderen sieben Boote vom YC Zug verschoben mit dem eigenen Motor. Das Wetter verhiess nicht wirklich was Gutes und so waren wir überrascht, dass wir fast trockenen Schiffs nach Arth kamen. Die obligate Wurst zum Skippers Meeting war exzellent und die launige, fröhliche Ansprache von Präsident des OSCA, Edy Huber perfekt.
Kurz vor dem Start frischte es so richtig auf und nicht alle Manöver klappten einwandfrei. Punkt 13:00 Uhr zum Start stellte der Wind ab. Dann aber ein Raketen-Start mit "Privat-Wind" für die Vuvuzela. Dies hatte etwas vom Wodoo-Zauber und wir kamen alle aus dem Staunen nicht heraus.
Am Abend gab es noch oft ein Schmunzeln über diesen filmreifen Auftritt.

Sonst waren die Crews gefordert mit Langmut wegen mangelndem Wind und seglerischen Könnens, weil es dauernd drehende Winde gab. Leider konnten grad drei Crews nicht fertig segeln, 17.30 kam der unweigerliche Regattaschluss.

Mit einer grossen Portion Spaghetthi im Bauch mit Arrabiata oder Bolognese hörten wir der Rangverkündigung zu. Corona-like gab es keine Händeschüttel-Gratulation oder gar eine Umarmung, auch die Rangliste wurde über das IPad verlesen; sehr fortschrittlich.

Wohlverdient und in diesen Bedingungen unschlagbar hat Bruno Oldani mit seiner Crew den Sieg geholt, auch auf Platz 2 & 4 wehte der YC Zug Wimpel. Auf dem 9. Platz rangierte Röbi auf der Maur vom OSCA.

Katrin Korte mit Anne und Melissa belegten als einzige Frauen-Crew  den 11. Schlussrang. Tapfer haben sich die drei Damen durch das Wetter manövriert und unserer Club - FarEast auch mal den Obersee gezeigt.

Rangliste hier

Fotos hier

Dem OSCA vielen Dank für die Organisation
Claudia Streuli